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Datenschutz

Der Schutz der personenbezogenen Daten unserer Klienten und Patienten ist uns wichtig. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, darüber zu informieren, zu welchem Zweck das AMZW Daten erhebt, speichert oder weiterleitet. Die Bestimmungen der DSGVO zum Schutz von Daten decken sich mit den Vorgaben zur ärztlichen Schweigepflicht (§203 StGB) und dem Arbeitssicherheitsgesetz.

1. VERANTWORTLICHKEIT FÜR DIE DATENVERARBEITUNG
Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist:
Dr. med. Michael Glüer, Leitender Arzt des Arbeitsmedizinischen Zentrum Wunstorf GbR (im folgenden AMZW genannt), Gneisenaustr. 5, 31515 Wunstorf, Tel: 05031-915627, Email: glueer.amzw@web.de

2. ZWECK DER DATENVERARBEITUNG
Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben, um den Vertrag über Arbeitsmedizinische Betreuung zwischen Arbeitgeber, Beschäftigten und beauftragtem Betriebsarzt und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen.
Hierzu verarbeiten wir personenbezogene Daten und Angaben, insbesondere Gesundheitsdaten. Dazu zählen Anamnesen, Diagnosen und Befunde, die wir oder andere Ärzte erheben, sowie Informationen vom Arbeitsplatz und der jeweiligen Tätigkeit. Die Verarbeitung solcher Daten und Informationen ist Voraussetzung für die arbeitsmedizinische Betreuung. Werden die notwendigen Informationen nicht bereitgestellt, kann dies einer guten arbeitsmedizinischen Betreuung im Wege stehen.

3. EMPFÄNGER DER DATEN
Wir übermitteln personenbezogene Daten nur dann an Dritte außerhalb des AMZW, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder wenn die betroffenen Beschäftigten ausdrücklich eingewilligt haben. Empfänger von personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte, Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen sein.
Im Rahmen der Vorstellung von Beschäftigten beim Betriebsarzt mit dem Ziel, innerbetrieblich relevante Fragen des Themenfeldes „Gesundheit und Arbeitsplatz/Tätigkeit“ zu klären, wird mit dem betreffenden Beschäftigten jeweils abgestimmt, welche Informationen der Beschäftigte freigibt, dass bestimmte genannte Personen in der Firma/Organisation/Betriebsstätte sie in einer betriebsärztlichen Stellungnahme erhalten dürfen. Bei der Vorstellung von Beschäftigten zur arbeitsmedizinischen Vorsorge nach ArbMedVV werden die gesetzlich vorgegebenen Bestimmungen eingehalten, wie der Auftraggeber über die Untersuchung zu informieren ist. Nach ArbMedVV darf dem Arbeitgeber nur mitgeteilt werden, dass sich der geladene Beschäftigte zur auf seine Gefährdung passenden arbeitsmedizinischen Vorsorge eingefunden hat, und wann die Nachuntersuchung fällig ist. Weitere Angaben (Gesamtergebnis, Teilbefunde, Einzelheiten, Auflagen, Impfwunsch) dürfen im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge nur dann Dritten gegenüber gemacht werden, soweit der Beschäftigte dazu sein Einverständnis gegeben hat. Bei der Ergebnismitteilung nach Eignungsuntersuchungen gilt der für die jeweilige Eignungsuntersuchung bestehende rechtliche Rahmen.

4. DATENSPEICHERUNG
Wir bewahren personenbezogene Daten unserer Klienten und Patienten aufgrund rechtlicher Vorgaben auf (i.d.R. mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Betreuung). Nach anderen Vorschriften können sich längere Aufbewahrungsfristen ergeben, so zum Beispiel nach beruflicher Strahlenbelastung oder nach Exposition durch bestimmte Gefahrstoffe. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Betrieb oder der Organisation mit arbeitsmedizinischer Betreuung durch das AMZW können Mitarbeiter eine Abschrift ihrer erhobenen arbeitsmedizinischen Befunde anfordern. Nach Beendigung des Betreuungsvertrags zwischen AMZW und Betrieb/Organisation steht die einzelne arbeitsmedizinische Akte dem nachfolgenden Betriebsarzt erst dann zur Verfügung, wenn der betroffene Beschäftigte dem AMZW schriftlich sein Einverständnis zur Übergabe seiner Akte an diesen erteilt hat.

5. PATIENTENRECHTE
Klienten und Patienten haben das Recht, über die sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Auch können sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.
Darüber hinaus steht ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.
Die Verarbeitung ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benötigen wir ihr Einverständnis. In diesen Fällen haben sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verarbeitung zu widerrufen.
Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.
Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet:
Landesbeauftragte(r) für den Datenschutz Niedersachsen Prinzenstraße 4 30159 Hannover

6. RECHTLICHE GRUNDLAGEN
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten ist Artikel 9 Absatz 2 lit. h) DSGVO in Verbindung mit Paragraf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz.